So installieren Sie RcloneView unter Ubuntu und Debian Linux — Vollständige Einrichtungsanleitung
RcloneView läuft nativ unter Linux. Diese Anleitung führt Sie durch die Installation unter Ubuntu und Debian, einschließlich der FUSE-Einrichtung, um Cloud-Speicher als lokale Laufwerke einzubinden (mount).
Linux-Nutzer haben sich lange auf die Kommandozeile von rclone für die Verwaltung von Cloud-Speicher verlassen. RcloneView fügt rclone eine vollständige grafische Oberfläche hinzu — ein Zwei-Fenster-Dateiexplorer, visuelle Synchronisationsjobs, Zeitplanung und Einbinden (mount) mit einem Klick. So bringen Sie es unter Ubuntu und Debian zum Laufen.

Alle Clouds an einem Ort verwalten & synchronisieren
RcloneView ist eine plattformübergreifende GUI für rclone. Vergleichen Sie Ordner, übertragen oder synchronisieren Sie Dateien und automatisieren Sie Multi-Cloud-Workflows mit einer klaren, visuellen Oberfläche.
- Ein-Klick-Jobs: Kopieren · Synchronisieren · Vergleichen
- Zeitpläne & Verlauf für zuverlässige Automatisierung
- Funktioniert mit Google Drive, OneDrive, Dropbox, S3, WebDAV, SFTP und mehr
Kernfunktionen kostenlos. Plus-Automatisierungen verfügbar.
Systemanforderungen
- Betriebssystem: Ubuntu 20.04, 22.04, 24.04 oder Debian 11, 12
- Architektur: x86_64 (AMD64)
- RAM: mindestens 4 GB (8 GB empfohlen für große Übertragungen)
- Festplatte: 200 MB für die Installation
- Abhängigkeiten: FUSE 3 (zum Einbinden), Qt 6-Laufzeitbibliotheken
Schritt 1: RcloneView herunterladen
Laden Sie das .deb-Paket von der offiziellen Website herunter:
Besuchen Sie rcloneview.com/src/download.html und laden Sie das Linux-.deb-Paket herunter.
Schritt 2: Das Paket installieren
Installieren Sie es mit dpkg:
sudo dpkg -i rcloneview_*.deb
Falls Abhängigkeiten fehlen, beheben Sie diese:
sudo apt-get install -f
Dadurch wird RcloneView installiert und alle erforderlichen Qt-Bibliotheken werden automatisch nachgeladen.
Schritt 3: FUSE zum Einbinden einrichten
Um Cloud-Speicher als lokale Verzeichnisse einzubinden, benötigen Sie FUSE:
sudo apt-get install fuse3
Überprüfen Sie, ob FUSE funktioniert:
fusermount3 --version
Einbinden ohne Root-Rechte erlauben
Bearbeiten Sie die FUSE-Konfiguration:
sudo nano /etc/fuse.conf
Kommentieren Sie die Zeile ein:
user_allow_other
Dies erlaubt RcloneView, mit dem Flag --allow-other einzubinden, wodurch eingebundene Laufwerke für Ihren Benutzer zugänglich werden.
Schritt 4: RcloneView starten
Starten Sie es über Ihr Anwendungsmenü oder das Terminal:
rcloneview
Beim ersten Start erkennt oder lädt RcloneView automatisch die neueste rclone-Binärdatei herunter.
Schritt 5: Ihren ersten Remote hinzufügen
Klicken Sie auf Add Remote und konfigurieren Sie Ihren Cloud-Anbieter:
Schritt 6: Cloud-Speicher einbinden
Binden Sie einen beliebigen Remote als lokales Verzeichnis ein. Greifen Sie auf Ihr Google Drive, Ihre S3-Buckets oder OneDrive zu, als wären es lokale Ordner:
Eingebundene Remotes erscheinen als reguläre Verzeichnisse — durchsuchen Sie sie in Nautilus, Dolphin oder einem beliebigen Dateimanager.
Fehlerbehebung
„rclone not found"
RcloneView enthält rclone oder lädt es automatisch herunter. Falls es nicht gefunden wird:
which rclone
Falls rclone nicht installiert ist, fordert RcloneView Sie auf, es herunterzuladen. Alternativ können Sie es manuell installieren:
sudo apt-get install rclone
Einbinden schlägt mit „Permission denied" fehl
Stellen Sie sicher, dass FUSE installiert ist und user_allow_other in /etc/fuse.conf aktiviert ist. Starten Sie anschließend RcloneView neu.
Qt-Bibliotheksfehler
Wenn fehlende Qt-Bibliotheksfehler angezeigt werden:
sudo apt-get install libqt6widgets6 libqt6gui6 libqt6core6 libqt6network6
AppImage-Alternative
Wenn Sie keine systemweite Installation bevorzugen, bietet RcloneView auch ein AppImage an:
chmod +x RcloneView-*.AppImage
./RcloneView-*.AppImage
Das AppImage bündelt alle Abhängigkeiten und läuft ohne Installation.
Autostart beim Anmelden
Um RcloneView automatisch bei der Anmeldung zu starten, fügen Sie es dem Autostart Ihrer Desktop-Umgebung hinzu:
GNOME (Ubuntu):
Erstellen Sie ~/.config/autostart/rcloneview.desktop:
[Desktop Entry]
Type=Application
Name=RcloneView
Exec=rcloneview
Hidden=false
X-GNOME-Autostart-enabled=true
Dies stellt sicher, dass Ihre geplanten Synchronisationsjobs und eingebundenen Laufwerke sofort nach der Anmeldung verfügbar sind.
Was Sie jetzt tun können
Mit RcloneView unter Linux können Sie:
- Durchsuchen von über 70 Cloud-Anbietern in einem Zwei-Fenster-Explorer.
- Einbinden jeder Cloud als lokales Verzeichnis.
- Synchronisieren zwischen Clouds, NAS und lokalem Speicher.
- Planen automatisierter Backup-Jobs.
- Vergleichen von Ordnern vor der Synchronisation, um Konflikte zu vermeiden.
Erste Schritte
- RcloneView herunterladen von rcloneview.com.
- Installieren mit
dpkg -iundapt-get install -f. - FUSE einrichten zum Einbinden.
- Remotes hinzufügen, einbinden, synchronisieren und planen.
Weiterführende Anleitungen:
- Cloud-Speicher als lokales Laufwerk einbinden
- Synchronisationsjobs erstellen
- Job-Zeitplanung
- Ordnerinhalte vergleichen