Zu viele Cloud-Konten? So bringen Sie Cloud-Wildwuchs unter Kontrolle
Sie haben sich vor Jahren bei Google Drive angemeldet. Dann kam OneDrive mit Ihrem Office-Abo dazu. Dropbox für diesen einen Kunden. iCloud mit Ihrem iPhone. S3 für dieses Nebenprojekt. Jetzt liegen Ihre Dateien verstreut auf fünf Clouds, und Sie wissen nicht mehr, wo sich was befindet.
Cloud-Wildwuchs entsteht schleichend. Jeder neue Dienst löst ein konkretes Bedürfnis, aber irgendwann zahlen Sie für sich überschneidenden Speicherplatz und verbringen Zeit damit, Dateien über mehrere Plattformen hinweg zu suchen. RcloneView bietet Ihnen eine einzige Oberfläche, um alles zu sehen, zu organisieren und zu konsolidieren.

Alle Clouds an einem Ort verwalten & synchronisieren
RcloneView ist eine plattformübergreifende GUI für rclone. Vergleichen Sie Ordner, übertragen oder synchronisieren Sie Dateien und automatisieren Sie Multi-Cloud-Workflows mit einer klaren, visuellen Oberfläche.
- Ein-Klick-Jobs: Kopieren · Synchronisieren · Vergleichen
- Zeitpläne & Verlauf für zuverlässige Automatisierung
- Funktioniert mit Google Drive, OneDrive, Dropbox, S3, WebDAV, SFTP und mehr
Kernfunktionen kostenlos. Plus-Automatisierungen verfügbar.
Anzeichen für Cloud-Wildwuchs
- Sie suchen eine Datei und prüfen 3 oder mehr Cloud-Apps, bevor Sie sie finden.
- Sie zahlen für Speicherplatz, den Sie auf mehreren Plattformen kaum nutzen.
- Dieselbe Datei existiert auf zwei oder mehr Clouds (und Sie sind sich nicht sicher, welche aktuell ist).
- Sie haben vergessen, welche Cloud welche Dateien enthält.
- Ein neues Projekt beginnt, und Sie greifen standardmäßig auf „die Cloud, bei der ich gerade eingeloggt bin" zurück.
Schritt 1: Ihre Cloud-Konten prüfen
Verbinden Sie alle Ihre Clouds mit RcloneView und sehen Sie alles an einem Ort:
Was Sie erfassen sollten
Für jedes Cloud-Konto:
- Wie viel Speicherplatz wird genutzt?
- Welche Art von Dateien wird gespeichert?
- Wann fand die letzte Aktivität statt?
- Gibt es Duplikate zu anderen Clouds?
- Wird diese Cloud noch benötigt?
Schritt 2: Duplikate finden
Nutzen Sie den Ordnervergleich zwischen Cloud-Paaren, um doppelte Daten zu identifizieren:
Möglicherweise finden Sie:
- Denselben Projektordner sowohl bei Google Drive als auch bei Dropbox.
- Fotos, die sowohl in OneDrive als auch in Google Fotos gesichert wurden.
- Dokumente, die „sicherheitshalber" auf mehrere Clouds kopiert wurden.
Schritt 3: Zwecke festlegen
Weisen Sie jeder Cloud eine bestimmte Rolle zu:
| Cloud | Zweck | Behalten |
|---|---|---|
| Google Drive | Tägliche Arbeit, Zusammenarbeit | ✅ |
| OneDrive | Office-Integration, SharePoint | ✅ |
| Backblaze B2 | Archiv-Backup | ✅ |
| Dropbox | ❌ (Duplikat von Google Drive) | Kündigen |
| S3 | Altes Projekt, kaum genutzt | Migrieren → B2, kündigen |
Schritt 4: Konsolidieren
Verschieben Sie Dateien von stillgelegten Clouds zu Ihrer primären Cloud:
- Dropbox → Google Drive kopieren (als primäre Cloud behalten).
- Altes S3-Projekt → Backblaze B2 kopieren (günstigeres Archiv).
- Übertragungen mit dem Ordnervergleich verifizieren.
Schritt 5: Ordentliches Backup einrichten
Anstelle von Ad-hoc-Kopien überall erstellen Sie ein strukturiertes Backup:
Primary: Google Drive (daily use)
→ Backup: Backblaze B2 (nightly automated)
Schritt 6: Ungenutzte Abos kündigen
Nachdem Sie bestätigt haben, dass alle Daten konsolidiert sind:
- Kündigen Sie den kostenpflichtigen Dropbox-Plan.
- Löschen Sie leere Cloud-Konten.
- Behalten Sie nur, was Sie aktiv nutzen.
Das Ergebnis
Vorher: 5 Clouds, 200 GB Duplikate, 45 $/Monat insgesamt. Nachher: 2 Clouds (primär + Backup), keine Duplikate, 16 $/Monat.
Erste Schritte
- RcloneView herunterladen von rcloneview.com.
- Alle Ihre Cloud-Konten hinzufügen — sehen Sie alles an einem Ort.
- Prüfen und vergleichen — Duplikate und Verschwendung finden.
- Konsolidieren — Dateien in primäre Clouds verschieben.
- Automatisiertes Backup einrichten — eine primäre Cloud, ein Backup.
- Den Rest kündigen.
Weniger Clouds, weniger Verwirrung, niedrigere Rechnungen.
Weiterführende Anleitungen: