RcloneView unter Fedora und RHEL ausführen — Cloud-Synchronisation für Enterprise Linux
RcloneView unter Fedora und RHEL bietet Unternehmensteams eine zuverlässige, richtlinienkonforme Verwaltung von Cloud-Speicher auf ihrer bevorzugten Linux-Plattform.
Viele Organisationen setzen Fedora, RHEL, CentOS oder Rocky Linux als Standard-Betriebssystem für Arbeitsplätze oder Server ein. Die Installation von RcloneView auf diesen Red-Hat-basierten Systemen ist unkompliziert – und eröffnet Cloud-Sync-Funktionen, die auf Unternehmensanforderungen abgestimmt sind.

Alle Clouds an einem Ort verwalten & synchronisieren
RcloneView ist eine plattformübergreifende GUI für rclone. Vergleichen Sie Ordner, übertragen oder synchronisieren Sie Dateien und automatisieren Sie Multi-Cloud-Workflows mit einer klaren, visuellen Oberfläche.
- Ein-Klick-Jobs: Kopieren · Synchronisieren · Vergleichen
- Zeitpläne & Verlauf für zuverlässige Automatisierung
- Funktioniert mit Google Drive, OneDrive, Dropbox, S3, WebDAV, SFTP und mehr
Kernfunktionen kostenlos. Plus-Automatisierungen verfügbar.
Systemanforderungen
RcloneView unter Fedora/RHEL erfordert:
- Betriebssystem: Fedora 38+, RHEL 8/9, CentOS Stream, Rocky Linux 8/9
- Architektur: x86_64 oder ARM64
- RAM: mindestens 512 MB (2 GB+ für große Übertragungen)
- Speicherplatz: 200 MB für die RcloneView-Installation
- Netzwerk: Standard-Internetverbindung
RcloneView installieren
Option 1: DNF-Paketinstallation
Fügen Sie das RcloneView-Repository hinzu und installieren Sie es über DNF:
sudo dnf install -y rcloneview
Dies installiert RcloneView und alle Abhängigkeiten automatisch. Updates erfolgen über die Standard-Paketverwaltung Ihres Systems.
Option 2: Manueller Download
Laden Sie das neueste RPM von rcloneview.com herunter und installieren Sie es anschließend:
sudo dnf install ./rcloneview-*.rpm
Oder verwenden Sie das klassische rpm:
sudo rpm -ivh rcloneview-*.rpm
Cloud-Remotes konfigurieren
Starten Sie RcloneView über das Anwendungsmenü oder das Terminal:
rcloneview
Fügen Sie Ihre Cloud-Anbieter hinzu:
- Klicken Sie auf New Remote
- Wählen Sie den Anbieter (Google Drive, AWS S3, Dropbox, OneDrive usw.)
- Authentifizieren Sie sich über OAuth oder API-Zugangsdaten
- Benennen und speichern Sie das Remote
Unternehmensnutzer konfigurieren häufig mehrere Remotes zu Compliance-Zwecken – eines für aktive Daten, ein weiteres für Archive.
Sync-Jobs unter Linux einrichten
Erstellen Sie geplante Cloud-Sync-Jobs in RcloneView:
# Beispiel: /home/user/documents täglich um 2 Uhr mit AWS S3 synchronisieren
rcloneview job create \
--name "DailyS3Backup" \
--source /home/user/documents \
--remote s3-backup \
--schedule "0 2 * * *"
Oder nutzen Sie den RcloneView-GUI-Scheduler für eine einfachere Konfiguration.
Systemd-Integration
Führen Sie RcloneView auf Server-Installationen als Systemdienst aus:
sudo systemctl enable rcloneview
sudo systemctl start rcloneview
So laufen Sync-Jobs auch dann weiter, wenn kein Benutzer angemeldet ist – ideal für unbeaufsichtigte Server.
Besonderheiten bei RHEL/CentOS
- RHEL 8: Möglicherweise muss EPEL (Extra Packages for Enterprise Linux) aktiviert werden
- SELinux: RcloneView ist SELinux-kompatibel; Richtlinien werden auf unterstützten Distributionen automatisch angewendet
- Firewall: Ausgehendes HTTPS (Port 443) muss für die Kommunikation mit Cloud-Anbietern geöffnet sein
Erste Schritte
- RcloneView herunterladen von rcloneview.com.
- Installation über DNF oder manuelle RPM-Installation auf Ihrem Fedora/RHEL-System.
- RcloneView öffnen und bei Ihren Cloud-Anbietern authentifizieren.
- Ersten Sync-Job erstellen (lokaler Ordner zu AWS S3 oder Google Drive).
- Ausführungen über den Job-Scheduler planen – RcloneView übernimmt den Rest.
Nutzer von Red-Hat-basiertem Linux erhalten dieselbe RcloneView-Leistung wie alle anderen – jetzt mit tiefer Integration in ihr bevorzugtes Betriebssystem-Ökosystem.
Weiterführende Anleitungen:
- RcloneView auf ARM Linux — Cloud-Synchronisation für Raspberry Pi und Edge-Geräte
- RcloneView unter FreeBSD — Cloud-Synchronisation jenseits von Linux
- RcloneView in Docker-Container ausführen — Containerisierte Cloud-Synchronisation