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Überblick über virtuelle Remotes und Einrichtung

Virtuelle Remotes fügen funktionale Ebenen über bestehende Cloud-Remotes hinzu. Sie speichern selbst keine Daten, sondern machen Ihre vorhandenen Remotes komfortabler, schneller, sicherer oder flexibler.


Was ist ein virtuelles Remote?

Ein virtuelles Remote ist eine Funktionsebene, die:

  • bestehende Remotes erweitert, ohne Daten zu verschieben.
  • den Speicher im ursprünglichen Remote belässt und dabei Komfort hinzufügt.
  • bei schnellerem Zugriff, Datenschutz oder einheitlichen Ansichten hilft.

Arten von virtuellen Remotes

RcloneView bietet neun Typen virtueller Remotes:

  1. Alias
    Verknüpfung, um direkt zu einem bestimmten Cloud-Ordner zu springen.
    Beispiel: Setzen Sie ein Lesezeichen für einen tief verschachtelten Google-Drive-Pfad für sofortigen Zugriff.
    👉 Siehe: Alias-Remote-Leitfaden

  2. Crypt
    Verschlüsselt Dateinamen, Inhalte und Ordner zum Schutz der Privatsphäre.
    👉 Siehe: Crypt-Remote-Leitfaden

  3. Memory
    Speichert Daten im RAM für ultraschnelle, temporäre Nutzung; wird beim Schließen gelöscht.

  4. Cache
    Beschleunigt langsame Remotes durch Caching; schnellere wiederholte Lesevorgänge und Streaming.

  5. Chunker
    Teilt große Dateien in Blöcke auf, um Größenbeschränkungen des Dienstes zu umgehen und die Stabilität zu verbessern.

  6. Combine
    Zeigt mehrere Ordner als separate Unterordner unter einem Remote an.
    👉 Siehe: Combine-Remote-Leitfaden

  7. Union
    Führt mehrere Ordner zu einer einheitlichen Ansicht zusammen.
    👉 Siehe: Union-Remote-Leitfaden

  8. Hasher
    Fügt Hashing hinzu, wo das Backend dies nicht unterstützt; nützlich für Integritätsprüfungen.

  9. Compress
    Komprimiert Dateien vor dem Hochladen, um Speicherplatz zu sparen.


So fügen Sie ein virtuelles Remote hinzu

Alle virtuellen Remotes werden über New Remote > Virtual erstellt.

add virtual remote

Schritt 1 — New Remote öffnen

  • Über das obere Menü: Remote > New Remote.
  • Wählen Sie den Tab Virtual, um alle Typen virtueller Remotes anzuzeigen.

Schritt 2 — Typ des virtuellen Remotes wählen

Jeder Typ hat eigene erforderliche Felder. Beispiele:

  • Alias: Name + Zielordner.
  • Crypt: Verschlüsselungspasswort + Zielordner.
  • Union: mehrere Remote:Path-Upstreams.
  • Combine: Verzeichnisbezeichnungen + Liste der Remote-Pfade.
  • Chunker: Quell-Remote + Chunk-Einstellungen.

RcloneView führt Sie durch die erforderlichen Eingaben für jeden Typ.

Schritt 3 — Das virtuelle Remote verwenden

Nach der Erstellung erscheint das virtuelle Remote wie jedes andere Remote in:

  • Remote Manager
  • Explorer-Dateibrowser
  • Sync / Compare / Job-Dialogen

Denken Sie daran: Virtuelle Remotes sind Funktionsebenen. Die tatsächlichen Dateien bleiben in den zugrunde liegenden Remote-Pfaden.


Wann virtuelle Remotes verwenden

BedarfEmpfohlenes virtuelles Remote
Cloud-Sicherheit stärkenCrypt
Mehrere Ordner zusammen anzeigenUnion
Komplexe Pfade als Lesezeichen speichernAlias
Komplexe Projekte organisierenCombine
Sehr große Dateien hochladenChunker
Wiederholte Lesevorgänge beschleunigenCache
Datenintegrität überprüfenHasher
Speicherplatz durch Kompression sparenCompress

Kurzübersicht

Virtuelles RemoteFunktion
AliasOrdnerverknüpfung
CryptVerschlüsselter Speicher
MemoryTemporärer RAM-basierter Speicher
CacheGeschwindigkeitssteigerung durch Caching
ChunkerZerlegt große Dateien für den Upload
CombineGruppiert mehrere Ordner als separate Ansichten
UnionFührt mehrere Ordner zu einer Ansicht zusammen
HasherFügt Hashing für Integritätsprüfungen hinzu
CompressKomprimiert Dateien vor dem Hochladen

Virtuelle Remotes machen Cloud-Workflows leistungsfähiger und flexibler. In RcloneView können Sie diese Funktionen mit nur wenigen Klicks aktivieren – ohne komplizierte Einrichtung.